Im Profil

Zu Beginn der 1930er-Jahre experimentierte Fritz Griebel mit weiteren Gestaltungsmöglichkeiten des Papiers. Entwickelte er in seinen Scherenschnitten eine auf der Antike basierenden Formensprache, entstand gleichzeitig eine Serie von Papiers collés. Das Papier collé (geklebtes Papier) entwickelte Georges Braque (1881–1963) im Zuge der kubistischen Malerei, die geprägt ist vom Verzicht der Zentralperspektive sowie des Aufgliedern des …

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Einklang

Zwei Figuren stehen dicht beieinander. Ihre Arme berühren sich. Sie sind schematisiert gezeichnet. Hände und Füße fehlen, ihre Köpfe sind schwarze Kreise. Hinter und neben ihnen schweben zwei Vasen. Die Beine der Figuren sind von horizontalen Balken durchzogen. Die Farbwahl ist begrenzt: Braun, Rosa, Beige, Blau und Schwarz. Farben und Formen sind wohl überlegt und …

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Begehrlichkeiten

Dieses intime Stillleben besticht durch seine Farbbrillanz. Ein weiblicher Torso – oder handelt es sich um eine fragmentierte kleine Skulptur? – ist das Zentrum des Bildes. Der weiße bis blassrosa Körper ist leicht nach links geneigt und scheint zu schweben. Hände, Füße und Kopf wurden exakt abgeschnitten. Der Körper wird auf seine sexuellen Merkmale reduziert, …

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Abstrakte Komposition

In den 1960er-Jahren entstanden zahlreiche Serien in Kreide, Tusche und Aquarell, in denen sich Fritz Griebel mit den Strömungen der Abstraktion auseinander setzte. Erfolgte seine Beschäftigung mit abstrakter Malerei vergleichsweise spät, so ist sie doch implizit in seiner Kunst gewesen. Fritz Griebel war bestrebt in seiner Kunst, Form und Komposition harmonisch in Einklang zu bringen. …

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Mann mit Vogel

Aus dem Kopf einer männlichen Büste im Dreiviertelprofil entsteigt ein Vogel mit leicht gespannten Flügeln und offenem Schnabel. Unterhalb der Büste ist eine stilisierte Blume oder ein Kleeblatt. Aus dünnen und dicken Strichen formiert sich Kopf und Vogel. Die sehr dicken Linien suggerieren Schatten und grenzen die Darstellung scharf ab. Sie kontrastieren mit den hauchfeinen …

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Die griechische Prunkvase

In den 1930er-Jahren lässt sich eine surreale Phase im Oeuvre Fritz Griebels beobachten. Die Antike – besonders Erzeugnisse der Kleinkunst –, dient ihm hier als Folie für eine heiter-beschwingte Welt. Kräftige Farben bestimmen denn auch die Farbpalette des Künstlers. Im Vordergrund dieses Werk des Monats sehen wir ein großes bauchiges Gefäß mit einem Henkel und …

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Abstrakte Komposition auf blauem Grund

Die künstlerischen, kunsttheoretischen und kulturpolitischen Entwicklungen deutscher Kunst nach 1945 wurden erst in den letzten Jahren intensiver von der Kunstgeschichte untersucht. Als der Krieg im Frühjahr 1945 zu Ende ging, brachte er für die bildende Kunst keine entscheidende Wende. Deutschland war unbestreitbar durch die faschistische Abschnürung von der Moderne und der Verlagerung künstlerischer Aktivitäten nach …

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Beweinung

„Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern Kunst macht sichtbar.“ (Paul Klee) Abstraktion (lat. Abziehung) ist ein ästhetischer Grundbegriff, der in der Kunstgeschichte seit dem frühen 20. Jahrhundert ein nicht-abbildendes künstlerisches Verfahren (Abstrahieren) beschreibt sowie deren Ergebnis (abstrakte Kunst). Im Fokus der abstrakten Malerei steht das Komponieren von Farben und Formen auf dem Bildträger. Als …

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