Menschen im Frühling

Auf einer Waldlichtung haben sich nackte Menschen versammelt. Wie einem barocken Vorhang gleich geben die Bäume am linken und rechten Bildrand den Blick frei auf eine Wiese und den himmelblauen Himmel mit ein paar Wolken. Auf der sattgrünen Wiese sitzen und liegen die männlichen und weiblichen Akte. Drei Frauen mit weißen Tüchern, die fast wie …

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Waldszene

In einem dicht mit Laubbäumen bewachsenem Wald stehen oder sitzen männliche und weibliche Akte. Sie sind jeder für sich, es findet keine Kommunikation statt. Bis auf die Figur im Vordergrund, die in gebückter Haltung nach etwas zu suchen scheint, sind die Akte bewegungslos, fast wie erstarrt. Sie wirken seltsam entrückt. Der Betrachter wird in dieser …

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Märzenschnee

Dieses atmosphärisch dicht gemalte Bild zeigt den Blick von Heroldsberg aus südöstlicher Richtung auf den Höhenrücken Käswasser und Großgeschaidt. Die Obstbäume im Vordergrund existieren bis heute nahezu unverändert. Nach seinem Studium an der Kunstgewerbeschule in Nürnberg – der heutigen Akademie der Bildenden Künste – und an der Hochschule für bildende Künste in Berlin, an der …

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Nürnberg von Westen

Drei Jahre nach der so genannten Machtergreifung der NSDAP malte Griebel seine Stadtansicht von Nürnberg. Sie zeigt die sich am Nordrand der Altstadt über die roten Ziegeldächer erhebende Kaiserburg, das Wahrzeichen Nürnbergs. Die Nürnberger Burg, eine Doppelburg aus Kaiserburg und Burggrafenburg, wurde während des Zweiten Weltkriegs stark zerstört. Sie gehört in ihrem historischen Charakter als …

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Anna Griebel

Fritz Griebel hatte fünf Geschwister. Anna Griebel (24.08.1893–06.10.1971) war seine älteste Schwester. Sie war vor und nach dem Zweiten Weltkrieg als Handarbeitslehrerin in Heroldsberg und Kalchreuth tätig. Hiermit erschöpfen sich leider ihre biographischen Daten. Anfragen bei Gemeinden und Schulämtern waren erfolglos, teilweise waren auch betreffende Akten nach Ablauf der Lagerungsfristen vernichtet worden. Sie wurde jedoch …

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Weibliche Akte

Fritz Griebel setzte sich in seiner Kunst mit dem Element des Stilllebens sowie des weiblichen Körpers beständig auseinander. Neben Dürer ist es vor allem die Kunst Paul Cézannes (1839–1906), die den jungen Franken beschäftigten. 1926 reiste er nach Paris, um endlich Werke des Franzosen im Original sehen zu können. Wenige Jahre später begann Griebel eine …

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Haus im Winter

In einer hügeligen Schneelandschaft steht fast in der Bildmitte ein gelbes Haus mit rotem Satteldach. Hinter dem Haus stehen kahle Bäume – ein Obstgarten? Ein dunkelbrauner Feldweg verläuft in einem Halbkreis um das Grundstück. Die warmen Farben ziehen sofort den Blick des Betrachters auf sich in dem kühlen, von Blau- und Weißtönen dominieren Winterbild. Oberhalb …

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Antike Szene

Fritz Griebel: Antike Szene, 1930er-Jahre, Öl/Leinwand, 60 x 80 cm Die 1930er-Jahre markieren für den jungen Fritz Griebel eine bedeutende Phase in seiner Kunstentwicklung. Er setzt sich mit Strömungen des Kubismus und Surrealismus auseinander und findet vor dem Hintergrund antiker Kunst zu einer neuen Bildsprache. Dieses Werk des Monats ist auf wenige Objekte und Farben …

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Arkadische Szene

Auf einer weiten, saftig grünen Wiese gruppieren sich weibliche und männliche Akte um ein stehendes Aktpaar. Der Mann ist als Rückenfigur wiedergeben, die Frau in Frontalsicht. Das dunkle und helle Inkarnat der Geschlechter lässt sich bis zur griechischen Vasenmalerei zurückverfolgen. Griebel malte hier eine moderne Variante von Adam und Eva. Alle Figuren des Bildes sind …

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